Zu Besuch bei Sven Götti am Zürichsee


Ende November war es soweit: Wir sind zu Götti Switzerland an den Zürichsee gefahren und haben uns dort mit Sven Götti, Felix Moreno und Ivan Babieri getroffen.
Sven hat uns gleich zu Beginn einiges über das Independent Brand erzählt - wie er es gegründet hat, über erste Hürden und erfolgreiche Schachzüge, über seinen Designansatz und die Komplexität und Herausforderungen von dem ersten Entwurf bis zur fertigen Brille.
Im Anschluss hat uns Felix alles bei Götti gezeigt. Für uns ist es absolut wichtig ein Gefühl für das Brand zu entwickeln und zu vertiefen. Was macht es aus? Was sind Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale? Wer supportet uns am Telefon? Wo und wie werden die Brillen produziert?
Der Kosmos von Götti umfasst mittlerweile mehrere Kollektionen die in den besten Manufakturen gefertigt werden.: Acetat, wird in D und AT gefertigt, Titan in Japan - dem Mekka für Titanbrillen, Horn in Deutschland und die Perspective- und Dimension Kollektion wird hausintern am Zürichsee gefertigt.
Wer den Aufwand und die damit verbundenen Arbeitsschritte einer 3D Produktion sieht wird ehrfürchtig staunen.
Die modulare randlose Perspective Kollektion bietet über 1 Million Kombinations-Möglichkeiten und ist völlig einzigartig.
Seit 2017 sind wir mit LensLab Einschleifservice zertifiziertes Götti Lab und seit 2023 „Official European Götti Lab“.
Ein wunderschöner Abschluss war das gemeinsame Mittagessen am Zürichsee. Wir haben noch viel Wissenswertes erfahren und sind in alten Geschichten geschwelgt. Nach über 20 Jahren in der Optik gibt es doch viele legendäre Storys. Aber die sind geheim….
Danke lieber Sven, Felix und Ivan für euren herzlichen Empfang, die Offenheit und die gute Zusammenarbeit in allen Bereichen




Dein Hinweis darauf, dass Sven Götti beim Bau seiner Miniaturboote besonders auf nachhaltiges Holz achtet, hat mich sofort überzeugt – das ist ein Aspekt, den ich bei meinen eigenen Projekten am See immer wieder vergesse. Ich nutze zum Beispiel jede zweite Woche ein Stück Altholz aus dem lokalen Hafen, das ich vorher kurz abtrockne und dann mit einem umweltfreundlichen Ölbrenner impräge, bevor ich es weiterverarbeite. So hat mein kleiner Kanu‑Bau nicht nur eine schöne Patina, sondern bleibt auch im Einklang mit der Umgebung. Beim letzten Spaziergang entlang des Ufers habe ich dann tatsächlich ein Stück vom alten Dock gefunden, das perfekt für die Seitenwand meines nächsten Modells geeignet war. Es ist erstaunlich, wie viel Material man in der Nähe finden…